Ein Pool voller Gedichte

Gedichte für Kinder

Erste Begegnung mit Gedichten
Das erste Gedicht ist meist ein kleiner Reim oder Vers von den Eltern gesprochen. Oft begenet man ihm als Kniereitervers oder Fingerspiel. Das fasziniert schon Kleinkinder und läßt sie gebannt auf die Lippen des Erwachsenen schauen. Auch die Großeltern haben Anteil an der Überlieferung von traditionellen Kindergedichten. Später, im Kindergarten lernen die Kinder weitere Gedichte und Verse kennen und auch selbst aufsagen.

Merkmale von Gedichten für Kinder
Es gibt verschiedene Formen von Kindergedichten: Reime, Balladen, Verse und Verse, die mit Bewegung oder Fingerspielen kombiniert sind. Es ist wichtig, dass Gedichte für Kinder leicht verständlich sind und ihnen gefallen. Einige sind lustig oder haben einen verblüffenden Schluß. Kinder lieben Wiederholungen und den Singsang der gereimten Sprache.

Eignung der Gedichte
Schon bevor sehr junge Kinder den Sinn eines Verses verstehen, haben sie viel Vergnügen beim Zuhören. Außerdem genießen sie den unmittelbaren Kontakt und die Aufmerksamkeit, die ihnen hierbei zuteil wird. Mit 3 Jahren kann ein Kind schon den ersten Zwei- oder Vierzeiler lernen und aufsagen. Je älter das Kind ist, um so länger kann das Gedicht sein.

Bedeutung von Kindergedichten
Gedichte fördern die kognitive und sprachliche Entwicklung von Kindern. Der Wortschatz wird erweitert und die Konzentration und Merkfähigkeit wird geschult. Das Kind lernt zuzuhören. Nicht zu vergessen: der Stolz auf die eigenen Fähigkeiten, den es empfindet, wenn es ein Gedicht vortragen konnte.

Ort und Zeit zum Vorlesen der Gedichte
Gerade am Abend vor dem Einschlafen auf einer guten uns gesunden Matratze liest man Kindern gern Gedichte vor. Dies sollte nach dem Zähneputzen und Waschen schon im Bett passieren. Meist schlafen die Kinder dann schnell ein.